Bergstraßen Gymnasium
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Erfolgreicher erster Katastrophenschutztag am Bergstraßen-Gymnasium

Symbolbild Erfolgreicher erster Katastrophenschutztag am Bergstraßen-Gymnasium

Am 6. Juli fand am Bergstraßen-Gymnasium in Hemsbach erstmals ein Katastrophenschutztag für die Klassenstufe 6 statt. In Kooperation mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Hemsbach und Laudenbach sowie dem DRK Hemsbach erhielten die Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in zentrale Aufgaben des Katastrophenschutzes.

Bereits am frühen Morgen rückten die Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen, der Drehleiter aus Hemsbach und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) aus Laudenbach, an. Unter der fachkundigen Anleitung von Volker Polzin (Feuerwehr Hemsbach), Alexander Bartmann (Feuerwehr Laudenbach) und Peter Fath (DRK Hemsbach) erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm.

An verschiedenen Stationen setzten sie sich mit unterschiedlichen Brandarten, deren Entstehung und geeigneten Löschmethoden auseinander. Anschauliche Experimente machten die Inhalte greifbar und sorgten für großes Interesse.

Ein besonderes Highlight war die praktische Übung mit dem Feuerlöscher, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst einen kleinen Brand löschen durften. Es wurde außerdem eindrucksvoll demonstriert, welche Explosionskraft entstehen kann, wenn beispielsweise Deo- oder Haarspraydosen entzündet werden. Den eindrucksvollen Höhepunkt bildete die Demonstration eines Fettbrandes. Dabei wurde deutlich, welche Gefahren durch falsches Verhalten entstehen können und wie man in einer solchen Situation richtig reagiert. Darüber hinaus erhielten die Klassen Einblicke in den vielseitigen Alltag von Feuerwehr und Rettungsdienst und lernten, wie wichtig Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und ehrenamtliches Engagement sind.

Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dennoch erleben wir auch hier, dass gewohnte alltägliche Abläufe durch verschiedene Krisen beeinflusst werden und extreme Wetterereignisse zunehmen. Vorsorge ist wichtig, um extreme Situationen, falls sie eintreten, besser bewältigen zu können. So weiß man, was zu tun ist, und kann z.B. auch Rettungskräfte entlasten und Mitmenschen versorgen kann. Daher ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler für Gefahrensituationen zu sensibilisieren und ihnen Sicherheit im Umgang mit möglichen Notfällen zu vermitteln.

Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften für ihren Einsatz sowie Frau Herrmann für die Organisation und die Vorbereitung im Unterricht. Wir freuen uns, auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr!

Text: Annika Ehrhard
Bild: Stefanie Herrmann


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